SpG Straßgräbchen/Bernsdorf gegen SpG Wehrsdorf/Sohland/Großpostwitz-Kirschau 0:1(0:1)
Als Überschrift für das Auswärtsspiel in Straßgräbchen könnte man wie die Bild titulieren:”Jogis Experiment”
Als man einigen Spielern am frühmorgentlichen Treff in die Augen schaute wusste man, heut wird’s schwer.
So wie die Aufwärmung dann auf dem Hartplatz in Straßgräbchen aussah, so wurde dann auch gespielt. Die auf vielen Positionen verletzungsbedingt umgestellte Mannschaft kam nur schwer ins Spiel, so dass sich ein Spiel entwickelte, welches auf sehr niedrigem Niveau anzusiedeln ist. Fehlpassfestival im Mittelfeld, die altbekannte Abschlußschwäche im Sturm und eine sehr unordentliche Hintermannschaft liesen der Heimmannschaft mehr Platz, als uns lieb war. Diese wussten unseren Schwächen im Zweikampf mit entsprechender Robustheit zu begegnen. Ein Spiel über die Außenpositionen fand kaum statt und die wenigen Spielzüge in Halbzeit eins, die über die Außen eingeleitet wurden, wurden wiederum schwach verwertet.
Einziger Lichtblick in der ersten Hälfte war das Tor von Thoms (40.min), welches über links eingeleitet wurde, kurze Körpertäuschung gegen die Laufrichtung des Verteidigers und sicher von der Strafraumgrenze ins rechte untere Ecke verwandelt.
Wer dachte, dass sich dadurch etwas an unserer Spielweise änderte, sah sich getäuscht. Leider ging es nach der Pause so weiter, auch die Wechsel von Haupt und Töppel brachten keine wesentlichen Änderungen. Chancen zum Ausbau der Führung hatten dann noch Zipser (52. + 58.min), Töppel, Haupt und Thoms, alle wurden jedoch kläglich vergeben.
Zum Ende des Spiels machte man es noch einmal spannend, nur Schubert im Tor zeigte annähernd Normalform und konnte den Schuss des frei durchgelaufenen Stürmer mit einem Reflex zur Ecke klären.
Fazit: Ein sogenannter dreckiger Sieg gegen schwache Gegner, denen man scheinbar unbedingt helfen wollte und der noch fast schief ging . Wenn man so in das Pokalspiel am Mittwoch geht, hat man gegen Königswartha kaum Chancen, in die nächste Runde zu kommen.
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